Wettbewerb Sanierung Christa und Peter Scherpf Gymnasium in Prenzlau, 1.Preis

„Das fliegende Klassenzimmer“
Für die Sanierung des Schultypenbaus aus den 70er Jahren wurden “architektonische Lösungen gesucht, die Anforderungen an Inklusion, Barrierefreiheit und neue Lernformen aufgreifen, Nutzungsflexibilität ermöglichen und zugleich innovative und beispielhafte energetische Ansätze bieten… Für das Bauvorhaben soll eine Zertifizierung nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen… erfolgen.“

Vielfältig, zukunftsorientiert, nachhaltig, jung, innovativ und selbstbewusst soll sich das Gebäude dem Besucher und den Bürgern von Prenzlau präsentieren. Die gesamte Gebäudehülle wird energetisch saniert. Geschoßweise versetzte Fensterbänder gliedern die Fassaden neu. Die Eckverglasung verleiht der Fassade Leichtigkeit. Das „fliegende Klassenzimmer“ ist als außenliegender Lehrgarten auf dem Dach des nördlichen Gebäudeteils geplant. Dort wird den Schülern der Umgang mit den natürlichen Ressourcen vermittelt.

Die vorhandene Erschließung wird durch das Einfügen einer zentralen Erschließungsache vereinfacht. Der Bereich ist barrierefrei gestaltet und stellt mit der angrenzenden Cafeteria eine Kommunikationsfläche dar. Das Hauptgebäude wird nördlich um einen Flur erweitert der den barrierefreien Zugang zu den Klassenräumen herstellt. Die vertikale Erschließung erfolgt über eine zentrale Freitreppe, die einseitig an die neue Glasfassade angeordnet ist.

Durch die integrierte Planung wird der Primärenergiebedarf des Gebäudes deutlich gesenkt.Das Konzept der technischen Gebäudeausrüstung sieht den Einbau einer Lüftungsanlage, den Verzicht auf Heizflächen und eine adiabate Kühlung vor. Die in die Fassade integrierten Photovoltaikelemente unterstützen dabei die haustechnischen Anlagen mit Energie.

Die Landschaftsarchitekten sehen leicht modellierte, sich durch den Schulhof ziehende Garteninseln vor, die als Kommunikations- und Erholungsort für Schüler und Lehrer fungieren. Das weitläufige Forum im Schulinneren erfährt seine Fortsetzung im Außenraum unter der Verwendung des gleichen Bodenbelags. Es entsteht ein neuer Aufenthaltsraum zwischen der Schule und der angrenzenden Mehrzweckhalle.

Nicht offener Realisierungswettbewerb, 1.Preis
Eckert+ Honegger GmbH mit Kaminski Architekten
Entwurf:_ Arthur Honegger und Max Kaminski
Mitarbeit:_ Steffen Pfefferkorn, Jana Staatz
TGA:_Stiem Ingenieurplanung GmbH
Landschaftsarchitekten:_ POLA Berlin
Auslober:_ Stadt Prenzlau
BGF:_ 6.000m²
Baukosten:_ca. 4 Mio €

© Eckert+Honegger GmbH, Kaminski Architekten

< ZURÜCK

Pressestimmen:
Zeitungsbericht in Blickpunkt-Brandenburg finden Sie hier —>
Zeitungsbericht in Nordkurier finden Sie hier —>
Meldung auf www.mil.brandenburg.de finden Sie hier—>
Pressekonferenz auf uckermark-tv finden Sie hier–>
Pressemitteilung Stadt Prenzlau finden Sie hier —>